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Notizen machen

Notizen im Unterricht zu machen ist schwierig, da man mehrere Dinge gleichzeitig erledigen muss:

  • vorsichtig sein und zuhören, was erklärt oder diskutiert wird;
  • wichtige Informationen verstehen und zusammenfassen;
  • schnell schreiben und schematisieren.

Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass Sie die Struktur des Dokuments, das Sie verwenden möchten, um Ihre Notizen vor der Ankunft im Kurs zu machen, so entwickelt haben, dass Sie alle Elemente leicht hervorheben und in Beziehung setzen können: Ziele, Ideen, Fragen, bibliographische Referenzen, etc.

Erarbeiten Sie die Struktur Ihrer Notizen

Die Entwicklung einer Struktur für Ihre Notizen erleichtert Ihnen die Arbeit während des Kurses. Seine Planung ermöglicht es Ihnen, sich zu orientieren, Zeit zu sparen und wichtige Informationen besser zu speichern. Aber was ist das Wesentliche? Wie auf der Website der Université de Sherbrooke "Pour une prise de notes efficace" vorgeschlagen ist, beginnen Sie mit dem Datum und dem Namen des Kurses oder des Kapitels, das an diesem Datum durchgeführt wurde. Gehen Sie dann zu dem vom Lehrer vorgelegten Unterrichtsplan über. Es kann auch hilfreich sein, Informationen wie die Namen der genannten Autoren, wichtige Daten, Grafiken, Tabellen oder Diagramme zur Kenntnis zu nehmen. Notieren Sie sich Definitionen neuer Konzepte, Fragen anderer, Beispiele, etc. Aber wie macht man das?

  • Identifizieren der Kursziele im Voraus. (Zur Erinnerung: Ein Lernziel beschreibt, was der Student am Ende des Kurses erreichen soll.) In der Regel werden die pädagogischen Ziele zu Beginn des Kurses vom Lehrer bekannt gegeben und sind auch in der Kursbeschreibung online verfügbar. An der Universität Freiburg sind diese Informationen auf der GeFRI/Moodle-Plattform zu finden.
  • Zuhören: Lehrer sind es gewohnt, wichtige Dinge mit Sätzen wie z.B. “notez bien”, “remarquez que” oder sogar mit Wörtern wie “conséquences”, “buts”, “effets”, “objectifs”, “lien”, usw.
  • Achte auf die Reden und Fragen deiner Kollegen und natürlich auf die Antworten des Lehrers.
Zwei Strategien um eine Vorlage für Notizen zu entwickeln

Eine Vorlage von Notizen in 2 Spalten

NB: Um eine solche Vorlage von Notizen vorzubereiten und dann damit zu arbeiten, sollte man eher ein Textverarbeitungsprogramm verwenden.

  • Spalte A: Notizen in Form von Absätzen machen (lineare Logik): Notizen auf einem Blatt Papier machen und die verschiedenen Themen trennen. 
  • Spalte B: Eine zweite Spalte auf dem Blatt definiert einen Raum B, in dem Sie beispielsweise schreiben, welches Lernziel dem entspricht, was Sie in Raum A bemerkt haben.
Die Cornell methode

Die Cornell-Methode besteht darin, Ihr Dokument in 4 Zonen einzuteilen: A, B, C und D (Beispiel)

  • Zone A: Notieren Sie sich das Datum, den Namen des Kurses, das Fach, den Namen des Professors, die Anzahl der Seiten, etc.
  • Zone B: Dieser Abschnitt ist prägnanten und schnellen Notizen (Abkürzungen, Pfeile....) gewidmet. Es wird empfohlen, die Notizen nach dem Kurs zu überarbeiten, um z.B. die wesentlichen Punkte hervorzuheben. Um Ihnen beim Aufbau Ihrer Notizen zu helfen, können Sie sich auf den Kurs-/Lehrplan beziehen.
  • Zone C: Notieren Sie sich die Schlüsselwörter oder Punkte zur Reflexion (in Form einer Frage) über den Inhalt der Zone B.
  • Zone D: Bei Bedarf können Sie eine Zusammenfassung schreiben, die in wenigen Sätzen das Wesentliche der Seite zusammenfasst.
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