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Digital Identität Verwalten

Die folgende Liste von Fragen kann Ihnen bei der Auswahl der Dokumente, die Ihre digitale Identität ausmachen, und bei der Wahl des Speicherorts helfen.

Welche Dokumente sollten aufbewahrt werden?
  • Die Dokumente (Dokumente, Bilder, Videos, Publikationen, usw.), die ich gesammelt habe (Kursen, Ausbildung, usw.), die mir in Zukunft in verschiedenen Kontexten (Sprachaufenthalt, Bewerbung, Assoziation, usw.) nützlich sein könnten;
  • Achten Sie auf die verschiedenen Dokumententypen (End-, Zwischen-, Personendokumente usw.), die die Speicherung beeinflussen.
Wie können Sie Ihr Wissen und Ihre Fähigkeiten wertschätzen?
  • Identifizieren Sie die Dokumente, die Sie wiederverwenden wollen, um Ihr Wissen und Ihre Fähigkeiten zu zeigen, z.B. bei einem möglichen Vorstellungsgespräch.
  • Bewahren Sie diese Dokumente dann an einem Ort auf, der leicht zu finden und zugänglich ist.
  • Es ist vorzuziehen, diese Dokumente in einem Format aufzubewahren, das den Kriterien der Dauerhaftigkeit und der einfachen Übertragung/Nutzung entspricht (pdf, jpeg, etc.).
Wie lange diese Dokumente aufbewahren?
  • Ein Student wird in der Lage sein, Daten auf seinem Computer und/oder auf einem Online-Speicherplatz wie SWITCHdrive zu speichern. 
  • Bitte beachten Sie: Die Art und Weise, wie sie benannt werden, wird sich darauf auswirken, wie leicht sie später wiederzufinden sind.
  • Es gibt zwei Dinge: 1) es ist wichtig, Ihre Daten zu aktualisieren; 2) denken Sie daran, Ihre Spuren zu datieren, indem Sie sie speichern, um ihre Bedeutung im Entstehungskontext leichter im Gedächtnis zu behalten.
Welcher Speicherplatz steht zur Verfügung?
  • Es stehen verschiedene Datenspeicherlösungen zur Verfügung, wie z.B. USB-Sticks, externe Festplatten, Online-Speicher (SWITCHdrive), E-Mail, Server (Universität, Personal, etc.), Portfolios (Mahara, Eduportfolio.org, etc.), etc. (cf. Die Speicherplätze benützen)
Was sind die Risiken dieser Speicherplätze?
  • Wir empfehlen Ihnen SWITCHdrive zu verwenden. Wir raten Ihnen davon ab, Programm wie Dropbox zu nutzen, da die Daten auf einem Server gespeichert sind, der nicht in der Schweiz gehostet wird und nicht den Gesetzen der Eidgenossenschaft über den Datenaustausch und die Datennutzung entspricht. Es ist daher schwierig zu wissen, wer auf diese Daten zugreifen kann.
  • Kein Programm ist gegen Störungen immun. Es ist möglich, dass die Website oder das Tool plötzlich gelöscht wird. In den meisten Fällen haben Sie, wenn Sie die Schließung eines Dienstes ankündigen, noch einige Monate Zeit, um Ihre Daten wiederherzustellen.
  • Wir empfehlen Ihnen die Nutzung von Speichertools, die Exportfunktionen und -formate bieten, die auch von anderen Programmen genutzt werden. Achten Sie auch darauf, regelmässig Backups auf „physische Festplatten“ wie einen USB-Speicherstick oder eine externe Festplatte zu erstellen.
  • Niemand ist vor Hackern sicher, weder auf den Servern noch auf den eigenen Computern. Wenn Sie darüber hinaus Ihre Daten regelmässig an mehreren Orten sichern (z.B. in einem Online-Service und auf einer persönlichen Festplatte), minimieren Sie die Auswirkungen eines möglichen Hackerangriffs erheblich.
  • Bei der Erstellung Ihres Kontos in einem Online-Dienst bestätigen Sie, dass Ihnen die Vertragsbedingungen des Tools bekannt sind. Wenn in diesem Vertrag die gemeinsame Nutzung des Eigentums an Ihren Daten erwähnt wird, gehören Ihre Daten nicht mehr vollständig Ihnen, sobald Sie sie in diesem Dienst online stellen. Wenn Sie hingegen einen Dienst wie SWITCHdrive nutzen, unterliegt dieser dem schweizerischen Datenschutzrecht.
  • Was die Zugänglichkeit Ihrer Konten betrifft, ist es eine gute Idee, das Passwort für Ihr Konto regelmäßig zu ändern und immer ein anderes Passwort zu verwenden. Dadurch wird es für Hacker schwieriger, auf Ihr Konto zuzugreifen. Ein Werkzeug wie Bitwarden macht es Ihnen sehr einfach und sicher, alle Ihre Passwörter zu verwalten.  Weitere Informationen zur Wahl eines Passworts finden Sie unter Ressourcen.
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